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Interview Martina Lehmann – picturemystory

 

Frage: Was war der Grund/ Auslöser, ein Unternehmen zu gründen?

Es gibt im Leben gewisse Dinge, die man von Herzen tut. Bei mir war das schon seitdem ich denken kann, das handeln nach Emotionen und Intuition, sowie mein Interesse an der Psychologie und an der Visualisierung von Emotionen und Persönlichkeitsanteilen, die in einem Menschen stecken. In dieser sehr schnellen Zeit, in der Menschen meistens in einem Hamsterrad gefangen sind und es schwer ist, sich wirklich wieder selbst wertzuschätzen und zu lieben, möchte ich die Menschen gerne dabei unterstützen. Es braucht nicht immer eine vollumfängliche Therapie, manchmal ist es die Zeit, die man sich selbst nimmt und in sich investiert. Und ein offenes Ohr.

Mir selbst haben diese Leistungen in einer Phase des Lebens mehr und mehr gefehlt und das war auch der Auslöser, dass ich dann meine Ausbildung zum psychologischen Berater angefangen habe. Die Fotografie kam dann noch als Instrument dazu. Ich liebe es einfach, mit der Kamera ganz nah sein zu dürfen. Ich glaube im Kern möchte ich den Menschen wieder nahe bringen, wie schön das Leben sein kann. Mit allen Facetten, mit Licht und Schatten, und das auch wieder achtsam wahr zu nehmen.

 

Frage: Mit welchem Ziel sind Sie angetreten?

Ich kann nicht sagen, dass es zu Beginn schon ein definiertes Ziel gab. Man spürt, dass es da etwas gibt, das einen erfüllt und fängt an sich auszuprobieren. Fühlt hinein und im Endeffekt geht es ja um die Offenheit, das kommen zu lassen, was das Universum einem schickt.

In der Zwischenzeit sieht das schon etwas anders aus. Ich darf nebenberuflich mit Klienten arbeiten und hier voll meinem Herzensweg nachgehen. Und das fühlt sich sehr gut an. Und für mich im Moment so die perfekte Lösung.

 

Frage: Was war die größte Hürde am Anfang?

Loszulaufen und nicht zu prokrastinieren. Tatsächlich glaube ich, dass wir uns selbst am meisten im Weg stehen können. Vor allem dann, wenn wir versuchen, nach Perfektionismus zu streben. Das verursacht immer wieder Blockaden und lässt uns zögern. Der bessere Weg ist, wirklich loszugehen und auch in Kauf zu nehmen, dass zu Anfang nicht alles reibungslos laufen wird. Sondern wir an den Aufgaben wachsen und sie step by step meistern.  Die größte Hürde war demzufolge wohl ich selbst.

 

Frage: Wie positiv schauen Sie in die Zukunft?

Die positive Psychologie ist ein großer Teil meiner Arbeit. Und ich versuche auch immer, diese Anteile in mir zu integrieren. Es ist nicht alles Zucker im Leben und sowieso in dieser schweren Krisenzeit ist es nicht immer leicht, sich auf die schönen Dinge zu besinnen. Aber ich glaube auch, dass gerade diese Krise bei vielen Menschen einen innerlichen Umschwung bewirkt und man sich selbst anders gegenüber steht also noch vor gut zwei Jahren. Somit glaube ich, dass alles was wir an Krisen erleben, letzten Endes Wachstum bedeuten kann. Und negative Gefühle dürfen immer mal wieder da sein. Ich freue mich sehr, dass ich mit „PictureMyStory“ genau diese Botschaft in die Welt tragen darf.

 

Frage: Ihr Tipp für jeden, der gründen will?

Wichtig ist es, sich bewusst zu sein, dass ohne Fleiss, Herzblut und einem starken Willen kein Erfolg erzielt werden kann. Man unterschätzt diese Faktoren oft und denkt, dass erfolgreiche Menschen ihren Erfolg geschenkt bekommen haben. Deshalb immer genau beobachten, was erfolgreiche Menschen tun und was sie wirklich niemals tun. Das gibt eine gute, erste Orientierung. Dann kommt die Positionierung und die Zielgruppe, um sich bei all der Vielfalt an Möglichkeiten nicht zu verrennen. Gerade im Bereich des Coachings und der Fotografie ist die eigene Handschrift das was zählt, darum besonderes Augenmerk auf das Personal Branding setzen. Denn die verkörpert einen nach außen, das ist das was wahrgenommen wird. Ansonsten „Where the focus goes, the energy flows“.

 

Mehr Infos unter:

Instagram: picturemystory_by_martina

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